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AöW: Wasserwirtschaft benötigt mehr Rückhalt beim vorsorgenden Gewässerschutz

AöW: Wasserwirtschaft benötigt mehr  Rückhalt beim vorsorgenden Gewässerschutz
Bildquelle: JackStock - stock.adobe.com
09.08.2018 − 

Die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) hat anlässlich der Hitzewelle darauf hingewiesen, dass ein vorsorgender Gewässerschutz, insbesondere die Vermeidung von Verschmutzungen der Gewässer, verstärkt angegangen werden muss. Die Trinkwasserversorgung sei sicher, weil die Wasserwirtschaft seit Jahren vorsorgend handle und den Schutz der Wasserressourcen, beim Grundwasser und bei den Trinkwassertalsperren durchgesetzt habe, sagte betonte der Präsident der AöW, Lothar Scheuer, am Mittwoch. Wenn künftig mit weiteren heißen Sommern zu rechnen sei, benötige die Wasserwirtschaft dafür noch mehr Rückhalt.

„Plötzlich wird wieder einmal überdeutlich, wie wichtig der sorgsame Umgang mit Wasser ist“, so die Allianz. Die AöW sehe keinen Anlass zur Panikmache, wolle aber auch angesichts der Besorgnis der Bürgerinnen und Bürger nicht Abwiegeln. Die aktuelle Betroffenheit der Landwirte wegen der Ernteausfälle stoße auf das Verständnis der AöW, die Allianz mahnt aber an, dass bei Lösungsvorschlägen für die Zukunft der Vorsorgegrundsatz beachtet werden müsse. Dabei seien die wasserwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in unserem Land in weiten Teilen günstig.

Die natürlichen Wasservorkommen müssten aber sowohl mengenmäßig als auch in der Qualität geschützt werden. Darauf hätten auch alle anderen Wirtschaftszweige Rücksicht nehmen; die Bewahrung des Wasserschatzes dürfe „nicht nur der Wasserwirtschaft aufgetragen oder sogar aufgebürdet werden“.

 

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