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Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände fordert Beibehaltung des 10 Meter-Gewässerrandstreifens in NRW

Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände fordert Beibehaltung des 10 Meter-Gewässerrandstreifens in NRW
©Elke Hötzel - stock.adobe.com
09.06.2020 − 

Die Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände NRW (AGW) hat sich dafür ausgesprochen, die bisherigen Regeln für die Gewässerrandstreifen im nordrhein-westfälischen Wassergesetz beizubehalten. Die nach dem vorliegenden Entwurf mögliche Reduzierung der Breite des Gewässerrandstreifens von 10 Meter auf 5 Meter sei vor allem im Hinblick auf die Umsetzung der Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) nicht zielführend, schreibt die AGW in ihrer Stellungnahme zum Entwurf zur Änderung des Landeswasserrechts

Gewässerrandstreifen hätten eine wertvolle Funktion in und an Gewässern, wie etwa den Nährstoff- und Pestizidrückhalt und eine damit verbundene Verbesserung der Gewässerqualität, den Beitrag zum Mikroklima am Gewässer durch die Beschattung, den natürlichen Schutz vor Sediment- und Stoffeinträgen aus Bodenerosion und Abschwemmungen von landwirtschaftlich genutzten Flächen in das Gewässer oder die Habitatfunktion für viele Arten.

Die Streichung von Nitrat als Beurteilungskriterium, die mit der Anpassung der Düngeverordnung begründet wird - damit wäre sichergestellt, dass die Umweltqualitätsnorm von 50 mg/l eingehalten wird -, stößt seitens der AGW auf Ablehnung. Ob die novellierte Düngeverordnung zu einer ausreichenden Reduzierung der Nitrateinträge führen wird, bleibt der Arbeitsgemeinschaft zufolge abzuwarten.

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