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Backhaus: Fehlende Akzeptanz ist Hindernis bei der Gewässerentwicklung

Backhaus: Fehlende Akzeptanz ist Hindernis bei der Gewässerentwicklung
Bildquelle: hahilinchen - Fotolia
09.07.2018 − 

Eines der größten Hindernisse bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Gewässerentwicklung – gemäß der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) – ist die fehlende Akzeptanz. Das erklärte der Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus (SPD), auf der dritten Regionalkonferenz zum Thema "Umsetzung der WRRL" am Freitag in Boizenburg.

Die aus ökologischer Sicht notwendigen Verbesserungen der Gewässer scheitern laut Backhaus oft auch an der finanziellen Leistungsfähigkeit der Gemeinden. Denn rund 85 Prozent der zu verbessernden Gewässer sind Gewässer 2. Ordnung, für deren Ausbau laut Landeswassergesetz die Gemeinden zuständig sind. Für Gewässer 1. Ordnung ist das Land ausbaupflichtig.

„Deshalb greifen wir den Gemeinden bei dieser wichtigen Aufgabe auch finanziell unter die Arme“, betonte der Minister. Im Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) stehen in der Förderperiode 2014 bis 2020 rund 60 Mio. Euro zur Förderung der Gewässerentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern zur Verfügung, so der Minister. Davon seien bereits rund 50 Prozent für 110 Maßnahmen bewilligt worden, die entweder abgeschlossen sind oder sich in der Umsetzung befinden.

Gemeinden können den Angaben zufolge für Maßnahmen, die auf die Herstellung des guten Gewässerzustandes gerichtet sind, eine Förderung von 90 Prozent erhalten – auch für Machbarkeitsstudien und Flächenerwerb.

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