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Backhaus kritisiert fehlende Einbeziehung der Länder bei Änderungen an Düngeverordnung

Backhaus kritisiert fehlende Einbeziehung der  Länder bei Änderungen an Düngeverordnung
© photo 500 - Foltolia
05.03.2019 − 

Die von der Bundesregierung geplanten Änderungen an der Düngeverordnung hätten nach Auffassung von Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) mit den Bundesländern abgesprochen werden müssen. Mit Blick auf die vom Bund angeschobenen Nachbesserungen in der Düngeverordnung kritisierte er gestern, dass die Vorschläge (EUWID 6.2019) ohne Rücksprache mit den Ländern an die EU-Kommission gegangen seien.

„Ursprünglich hatten wir uns darauf verständigt, erst die neue Düngeverordnung aktiv umzusetzen, um dann anhand aktuellerer Nitratwerte Aussagen zur Wirksamkeit der Vorgaben zu treffen“, sagte Backhaus. Insbesondere die Absenkung der Düngung in nitratbelasteten Gebieten auf minus 20 Prozent unter dem Sollwert sei fachlich nicht zu vertreten und müsse hinterfragt werden. Besonders negativ werde sich eine derartige Regelung auf den Weizen- und Gerstenanbau, aber auch auf den Gemüseanbau auswirken. Ertragsrückgänge und vor allem Probleme bei den von den Abnehmern geforderten Qualitäten würden zu erheblichen Einkommensverlusten führen, die durch den Markt höchstwahrscheinlich nicht kompensiert werden könnten, sagte der Minister.

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