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Baden-Württemberg: Engpässe bei Entsorgung von Klärschlamm

Baden-Württemberg: Engpässe bei Entsorgung von Klärschlamm
Bildquelle: JEGAS RA - stock.adobe.com
24.10.2018 − 

In Baden-Württemberg gibt es Engpässe bei der Entsorgung von Klärschlamm. „Die Neuregelungen der Klärschlammverordnung führen aktuell zu erheblichen Veränderungen im Entsorgungsmarkt für Klärschlamm und einer ansteigenden Verbrennungsquote in Deutschland. Baden-Württemberg muss sich angesichts dieser Situation auf Engpässe bei der Entsorgung von Klärschlämmen einstellen“, das erklärte der baden-württembergische Umweltstaatssekretär Andre Baumann im Vorfeld des 4. Phosphor Kongresses in Stuttgart.

Baumann appellierte an die Betreiber von Kläranlagen, ihre Entsorgungskonzepte für Klärschlamm zu prüfen und gegebenenfalls neu auszurichten. Dabei sollten auch Maßnahmen und Möglichkeiten zur Rückgewinnung von Phosphor beachtet werden.

Das Land sei sich der angespannten Situation bei der Entsorgung von Klärschlämmen bewusst, so Baumann. Auch Helmfried Meinel, Amtschef im baden-württembergischen Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, sieht für die Kläranlagen im Land zunehmende Schwierigkeiten bei der Entsorgung anfallender Klärschlämme: „Um die Entsorgungssicherheit mittel- und langfristig sicherzustellen, werden wir nicht umhinkommen, bestehende Verwertungskapazitäten zu erweitern und neue zuzubauen.“ Gleichzeitig müsse der bereits eingeschlagene Weg bei der Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm zwingend weiterverfolgt werden.

„Unser Ziel ist es, im Land in naher Zukunft eine langfristig tragfähige Infrastruktur zur Phosphorrückgewinnung zu etablieren“, sagte Meinel.

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