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Baden-Württemberg investiert 1,2 Mio. Euro in Hochwasserschutz für Ulm

Baden-Württemberg investiert 1,2 Mio. Euro in Hochwasserschutz für Ulm
Bildquelle: animaflora - stock.adobe.com
26.06.2018 − 

Ulm ist in Zukunft besser vor Hochwasser geschützt. Das teilte das baden-württembergische Umweltministerium mit. „Dank der Investition in Höhe von (insgesamt) 2,3 Millionen Euro ist das bedeutendste Naherholungsgebiet in Ulm nun vor einem Hochwasser geschützt, wie es statistisch alle hundert Jahre vorkommen kann“, erklärte Landesumweltminister Franz Untersteller (Grüne).

„Bei einem Hochwasser, wie es statistisch alle hundert Jahre vorkommen kann, droht in der Friedrichsau ein Schaden von rund 16 Millionen Euro“, so Untersteller. In Zeiten des Klimawandels müsse man sich möglichst gut gegen intensive Regenfälle und ansteigende Flusspegel wappnen.

„Um die Ulmer Friedrichsau zu schützen, hat das Land auf einer Länge von rund zwei Kilometern Schutzdämme angelegt und erhöht sowie mobile Hochwasserschutzwände gebaut“, sagte Untersteller. „Außerdem haben wir den Uferbereich an der Donau auf einer Länge von rund 300 Metern ökologisch aufgewertet.“

Die Gesamtkosten der Maßnahmen betragen den Angaben zufolge rund 2,3 Millionen Euro, hiervon tragen das Land Baden-Württemberg rund 1,2 Millionen Euro, die Stadtwerke Ulm beteiligen sich mit 600.000 Euro und die Stadt Ulm mit 500.000 Euro.

„In Anbetracht des Schadenspotenzials und des hohen Freizeitwerts des Gebietes für die Ulmerinnen und Ulmer ist das Geld in der Friedrichsau gut angelegt“, betonte Umweltminister Untersteller. „Insgesamt stellt die Landesregierung für den Bau von technischen Hochwasserschutzanlagen und gewässerökologischen Maßnahmen an landeseigenen Gewässern dieses Jahr rund 60 Millionen Euro und im Jahr 2019 rund 70 Millionen Euro zur Verfügung.“

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