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Baden-Württemberg: Spurenstoffe und Klimawandel zentrale Themen im Abwasserbereich

Baden-Württemberg: Spurenstoffe und  Klimawandel zentrale Themen im Abwasserbereich
© Umweltministerium Baden-Württemberg
18.12.2019 − 

In Baden-Württemberg müssen die Kommunen auch in den kommenden Jahren erhebliche Summen für die Abwasserentsorgung investieren, insbesondere für den Ausbau der Kläranlagen zur weitergehenden Phosphorelimination. Das sagte Landesumweltminister Franz Untersteller anlässlich der Veröffentlichung des Lageberichts Kommunales Abwasser 2019. Aus Vorsorgegründen treibe Baden-Württemberg auch den Ausbau der vierten Reinigungsstufe zur Spurenstoffelimination voran. Darüber hinaus erfordere eine zukunftsfähige Abwasserbeseitigung verfahrenstechnische und betriebliche Umstrukturierungen.

Ein Ziel dabei sei es, die Gewässer in den „guten Zustand“ zu bringen, den die Wasserrahmenrichtlinie fordere, so der Minister. „Dazu müssen das Land und die Kommunen  Handlungsbedarf sieht Untersteller aber auch im Hinblick auf den Klimawandel: Es gelte, die Entwässerungssysteme auf den Klimawandel und seine Auswirkungen vorzubereiten. Insbesondere die Bewältigung von Starkregenereignissen sei eine der zentralen Aufgaben, denen es sich in Zukunft verstärkt zu widmen gelte, betonte der Umweltminister.

Anschlussgrad beträgt 99 Prozent

Im Hinblick auf den Anschlussgrad heißt es in dem Bericht, dass Ende 2018 lediglich rund 62.000 Einwohner nicht an eine kommunale Kläranlage angeschlossen waren. Der Anschlussgrad an die Kanalisation liege damit nach dem jahrelangen zielgerichteten und zügigen Ausbau der Abwasseranlagen und der öffentlichen Kanalisation bei über 99 Prozent.

Es zeichne sich ab, dass Abwässer von weiteren rund 11.000 Einwohnern in den nächsten Jahren über zentrale Kläranlagen entsorgt werden können.

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