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Baden-Württemberg will Vorreiterrolle bei der Spurenstoffelimination weiter ausbauen

Baden-Württemberg will Vorreiterrolle bei der Spurenstoffelimination weiter ausbauen
Bildquelle: Michael Schtze - Fotolia - 70069922
21.11.2018 − 

Die baden-württembergische Landesregierung will die europaweite Vorreiterrolle Baden-Württembergs beim Bau und Betrieb von Anlagen zur Spurenstoffelimination auf kommunalen Kläranlagen weiter ausbauen. „Wir halten es für sinnvoll, dass noch mindestens 125 zusätzliche Kläranlagen der Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg mit dieser Technik ausgestattet werden“, sagte Umweltstaatssekretär Andre Baumann auf dem 3. Kongress „Spurenstoffe in der aquatischen Umwelt“ in Heidelberg. Bislang sind 14 Kläranlagen mit einer Vierten Reinigungsstufe ausgestattet. 16 weitere Anlagen befinden sich im Bau oder in der Planung.

Die Kosten der bereits in Betrieb befindlichen 14 Anlagen im Land variierten in Abhängigkeit von der Größe, dem vorherigen Zustand der Kläranlage und der angewandten Technik sehr stark zwischen 3 und 60 Millionen Euro. „Für die 125 zusätzlichen Anlagen schätzen wir den Investitionsbedarf aktuell auf insgesamt rund 1,3 Milliarden Euro ein“, so der Staatssekretär. Kommunen, die eine vierte Reinigungsstufe bauen wollen, könnten vom Umweltministerium einen um 20 Prozent erhöhten Förderzuschuss erhalten. Zudem habe die Landesregierung ein Arbeitspapier veröffentlicht, das den Wasserbehörden, Städten und Gemeinden konkrete Hinweise liefert, wo sie eine Spurenstoffelimination auf Kläranlagen vordringlich umsetzen und welche Rahmenbedingungen sie dabei beachten sollten.

Das Arbeitspapier ist hier abrufbar.

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