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Bayern: Nitratbelastung des Grundwassers seit 2008 gleichbleibend

Bayern: Nitratbelastung des Grundwassers seit 2008 gleichbleibend
Das LfU hat den "Umweltbericht Bayern 2019" veröffentlicht.
26.03.2020 − 

In Bayern hat sich die Nitratbelastung des Grundwassers in den letzten zehn Jahren nicht signifikant verändert. Das geht aus dem „Umweltbericht Bayern 2019“ hervor, den das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) veröffentlicht hat. Demnach werde der Nitratgrenzwert von 50 Milligramm pro Liter an 6,4 Prozent der langjährig beobachteten Messstellen überschritten. Damit sei die Belastung des Grundwassers durch Nitrat seit 2008 in etwa gleich geblieben.

Grenzwert von 25 mg/l wird an 30 Prozent der Messstellen überschritten

Grundwasser, das nur wenig durch menschliches Handeln beeinflusst wird, zeige in Untersuchungen Nitratgehalte unter 25 Milligramm pro Liter. Dieser Wert werde bei etwa 30 Prozent der Messstellen überschritten. Eine Besserung sei nicht erkennbar, heißt es im Umweltbericht.

Auch bei Oberflächengewässern besteht Handlungsbedarf

Auch hinsichtlich der Belastung der Oberflächengewässer durch diffuse Einträge von Nährstoffen, insbesondere aus der Landwirtschaft, hat es in den letzten Jahren keine nennenswerten Verbesserungen gegeben, lautet ein weiteres Ergebnis des Umweltberichts. Die Untersuchung verschiedener Algen und Wasserpflanzen zeige etwa, dass in rund 60 Prozent der Fließgewässer und 50 Prozent der Seen in Bayern weiterhin Handlungsbedarf bestehe.

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