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Bayern passt seine Wasserstrategie an die Herausforderungen des Klimawandels an

Bayern passt seine Wasserstrategie an die Herausforderungen des Klimawandels an
Bach in einem Wald.
06.05.2020 − 

Bayern reagiert bei seiner Wasserstrategie auf die Herausforderungen des Klimawandels und setzt sie an entscheidenden Stellen neu auf. Wie Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) erklärte, sei in der aktuellen Krisenzeit eine zuverlässige Versorgung mit Wasser ein entscheidendes Gut. Der regenarme und viel zu warme April zeige noch einmal deutlich, dass Antworten auf den Klimawandel und die damit verbundene zunehmende Trockenheit gebraucht würden.

„Mit einem Masterplan machen wir unsere Strategie für Wassersicherheit in Bayern fit für die Zukunft“, so Glauber. Die trockenen fränkischen Regionen stehen nach seinen Angaben dabei besonders im Fokus.

Oberstes Gebot sei, dass das Lebensmittel Wasser für ganz Bayern dauerhaft, in ausreichender Menge und hoher Qualität zur Verfügung stehen müsse. Die nachhaltige Bewirtschaftung der Wasserressourcen sei die Herausforderung der Zukunft. Die Nutzung des Grundwassers als Trinkwasser für die Menschen habe dabei immer Vorrang.

Trinkwasserversorgung auf Basis regionaler Wasserversorgungsbilanzen

Eine zentrale Säule der Strategie sei die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung auf Basis regionaler Wasserversorgungsbilanzen und der Förderung von Verbundleitungen zwischen den Wasserversorgungsgebieten. „Der Freistaat hat für 73 Anträge zum Bau von über 300 Kilometern Verbundleitungen Zuwendungen von mehr als 35 Millionen Euro zugesagt. Diese Förderung wollen wir fortsetzen. Durch die Vernetzung einzelner Trinkwassersysteme miteinander kann das Grundwasser bestmöglich verteilt werden", so Glauber.

Die Wasserversorgungsbilanzen würden derzeit in den Regierungsbezirken unter Nutzung neuester Daten und Klimamodelle aktualisiert. Die Kosten hierfür sollen fünf Millionen Euro betragen.

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