|  

BDE will Nachhaltigkeit in der Wasserwirtschaft weiter fördern

BDE will Nachhaltigkeit in der Wasserwirtschaft weiter fördern
BDE-Präsident Kurth: Thema Wasser muss
in einer anderen Komplexität betrachtet werden
15.09.2021 − 

Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) will die Nachhaltigkeit innerhalb der Wasserwirtschaft weiter fördern. Hierzu hat der Verband ein Positionspapier Wasser mit vier Forderungen vorgelegt. Der Klimawandel stelle die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung vor neue Herausforderungen, sagte BDE-Präsident Peter Kurth bei der Vorstellung des Papiers in Berlin. „Starkregen, Hochwasser, Wasserversorgungsengpässe legen nahe, dass das Thema Wasser in einer anderen Komplexität betrachtet werden muss.“

Einen Schwerpunkt der Wasserwirtschaft der Zukunft sieht der BDE beim Einsatz für den Schutz vor Mikroschadstoffen in Wasserkreisläufen. So müsse aus Verbandssicht bereits der Eintrag von Schadstoffen verhindert werden, um nicht erst im Nachgang die Schadstoffe mit großem Aufwand herauszufiltern.

Mehr Engagement sei auch bei der Anpassung des Wasserkreislaufs an den Klimawandel nötig. Matthias Staub, Vorsitzender des BDE-Facharbeitskreises Wasser, sprach sich für die Mehrfachnutzung von Abwasser und Regenwasser aus und mahnte neue Ideen im Sinne einer ganzheitlichen Wasserinfrastruktur insbesondere in Städten an. Zudem verwies er auf den Ausbau der Digitalisierung in der Wasserwirtschaft als weiteren Schritt zur Anpassung an den Klimawandel.

Einen vierten Schwerpunkt sieht der Verband insbesondere in der nachhaltigen Nutzung von Phosphor. „Klärschlamm enthält große Mengen Phosphor, und beim Phosphorrecycling können gegenüber konventionellen Methoden bis zu 60 Prozent CO2 eingespart werden“, erklärte Katrin Brenner aus dem BDE-Facharbeitskreis Wasser. Zugleich betonte sie die Chancen einer Kooperation zwischen privaten wie kommunalen Wasserdienstleistern.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in einer der kommenden Ausgaben von EUWID Wasser und Abwasser, die in der Regel dienstags als E-Paper und Printmedium erscheinen. Die Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.

Noch kein Abonnent? Mit einem Testpaket können Sie sämtliche Informationsmodule von EUWID Wasser und Abwasser (u.a. Printausgabe, E-Paper, Archiv und Top-News) kostenlos und unverbindlich ausprobieren.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − Umfrage: Verantwortungsvoller Umgang mit Wasser weit oben auf Prioritätenliste der Deutschen

304 Grundwasserkörper in Deutschland weisen eine zu hohe Nitratbelastung auf  − vor