|  

BfS lässt Daten zur Radioaktivität im Trinkwasser auswerten

BfS lässt Daten zur Radioaktivität im Trinkwasser auswerten
Die Datengrundlage stammt von Wasserversorgern.
06.10.2020 − 

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) lässt aktuelle Daten zur Radioaktivität im Trinkwasser analysieren. Aus dieser Auswertung will das BfS Erkenntnisse darüber gewinnen, wie sich verschiedene Gesteinsformationen und deren Radionuklidgehalt auf die Wasserqualität auswirken und letztendlich die resultierende Strahlenexposition beeinflussen. Das neue Forschungsvorhaben laufe im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMU), teilte das BfS mit.

Dem BfS zufolge gilt die radioaktive Belastung des Trinkwassers in Deutschland insgesamt als gering. Mit der Datenanalyse soll jedoch geklärt werden, ob es Ausnahmen in bestimmten Regionen gibt, die spezielle Schutzmaßnahmen erfordern. „Zur Sicherheit wollen wir noch mehr Informationen zur Verteilung von Radionukliden im Trinkwasser erhalten, da diese je nach Beschaffenheit der regionalen Geologie unterschiedlich sein kann“, sagte die Präsidentin des BfS, Inge Paulini. „Deshalb sehen wir uns die neuesten Daten noch einmal genauer an.“

Im Auftrag des BfS wird die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) die Daten von rund 15.000 Wasserversorgungsanlagen abfragen und auswerten, hieß es weiter. Die Untersuchung knüpfe an frühere Studien und Initiativen des BfS zum Thema Trinkwasserqualität an. Der Fokus liege ausschließlich auf Radionukliden natürlichen Ursprungs, da die Überwachung künstlicher Radionuklide aufgrund gesetzlicher Vorgaben bereits umfassend sichergestellt sei. Mit dem Ergebnis sei 2022 zu rechnen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in einer der kommenden Ausgaben von EUWID Wasser und Abwasser, die in der Regel dienstags als E-Paper und Printmedium erscheinen. Die Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.

Noch kein Abonnent? Mit einem Testpaket können Sie sämtliche Informationsmodule von EUWID Wasser und Abwasser (u.a. Printausgabe, E-Paper, Archiv und Top-News) kostenlos und unverbindlich ausprobieren.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − Lies weist Kritik an geplanter Erhöhung der Wasserentnahmegebühr zurück

Sachsen verdoppelt Zuwendungshöhe für Anschluss ans Trinkwassernetz  − vor