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BMBF: Wasserkrisen größte gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen

BMBF: Wasserkrisen größte gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen
Bildquelle: BMBF
14.11.2017 − 

Global sind Wasserkrisen als die größten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen einzustufen. Aufgrund des Klimawandels, der Wasserknappheit und des Nutzungsdrucks werden sie sich in Zukunft weiter verschärfen. Diese Aussage hat das Bundesforschungsministerium (BMBF) anlässlich der Vorstellung einer Fördermaßnahme für transnationale Forschungsvorhaben zum Wasserressourcen-Management getroffen. Vor diesem Hintergrund sei das Thema Wasser nicht nur als eigenständiges Ziel in der Agenda 2030 der Vereinten Nationen verankert, sondern es spiegle sich in nahezu allen Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals – SDGs) wider, so das Ministerium.

Das BMBF engagiert sich vor diesem Hintergrund nach eigenen Angaben in der europäischen Initiative zur gemeinsamen Programmplanung „Water Challenges for a Changing World“ (Joint Programming Initiative, JPI Water), die derzeit von 20 Mitgliedstaaten und weiteren assoziierten Staaten sowie der Europäischen Kommission unterstützt werde. Die Initiative habe das Ziel, Beiträge zur Lösung der gesellschaftlichen Herausforderungen im Wasserbereich zu leisten. Der Erhalt der Gewässerökosysteme, die Steigerung der Ressourceneffizienz und die Anpassung an demographische und klimatische Veränderungen zählten dabei zu den wichtigsten Handlungsfeldern.

JPI Water trage zur verstärkten Kooperation und besseren Koordinierung von bei Wasserforschungsprogrammen europäischer Mitgliedstaaten bei, so das BMBF. Die Harmonisierung von europäischen mit nationalen Forschungsprogrammen im Themenbereich Wasser erfolge durch die Fortschreibung der strategischen Forschungs- und Innovationsagenda (SRIA) und der Entwicklung und Durchführung gemeinsamer Aktivitäten. So würden neue länder- und bereichsübergreifende Kooperationen initiiert bzw. bestehende gestärkt.

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