|  

BMU: Deutsches Nitratmessnetz im Einklang mit Anforderungen der EU-Nitratrichtlinie

BMU: Deutsches Nitratmessnetz im Einklang mit Anforderungen der EU-Nitratrichtlinie
© Deutscher Bundestag / Julia Kummerow
16.04.2019 − 

Das deutsche Nitratmessnetz ist vollständig im Einklang mit den Anforderungen der Nitratrichtlinie. Die Bundesregierung sieht daher keine Notwendigkeit, die bestehenden Messnetze in Frage zu stellen. Das schreibt das Bundesumweltministerium (BMU) in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion (Drucksache 19/8835).

Die Liberalen hatten in ihrer Anfrage genau das Gegenteil zum Ausdruck gebracht und von der Bundesregierung Informationen über die verschiedenen Grundwassermessnetze und die Anzahl der Messstellen eingefordert (EUWID 13.2019).

In seiner Antwort weist das BMU darauf hin, dass die EU-Wasserrahmenrichtlinie die Mitgliedstaaten verpflichtet, Messnetze zur Überwachung des chemischen und mengenmäßigen Zustands des Grundwassers einzurichten. Der chemische Zustand werde an operativen Messstellen und Überblicksmessstellen ermittelt. Überblicksmessstellen seien vorwiegend in unbelasteten Grundwasserkörpern eingerichtet worden, wohingegen operative Messstellen in Grundwasserkörpern errichtet worden seien, die im schlechten Zustand sind.

In Deutschland weisen ca. 18 Prozent der Messstellen des repräsentativen EUA-Messnetzes Nitratgehalte über dem Schwellenwert von 50 mg je Liter auf, heißt es in der Antwort des BMU weiter. Im EU-Nitratmessnetz überschreiten ca. 28 Prozent der Messstellen den Schwellenwert. Bei der Bewertung des Grundwasserzustands nach EU-Wasserrahmenrichtlinie seien rund 27 Prozent der 1.200 deutschen Grundwasserkörper wegen der Überschreitung des Schwellenwertes von 50 mg Nitrat je Liter in einem schlechten chemischen Zustand.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in einer der kommenden Ausgaben von EUWID Wasser und Abwasser, die in der Regel dienstags als E-Paper und Printmedium erscheinen. Die Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.

Noch kein Abonnent? Mit einem Testpaket können Sie sämtliche Informationsmodule von EUWID Wasser und Abwasser (u.a. Printausgabe, E-Paper, Archiv und Top-News) kostenlos und unverbindlich ausprobieren.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − „WRRL muss auch nach 2027 Grundlage der Gewässerbewirtschaftung bleiben“

Mikroplastik: Bayern-SPD sorgt sich um Belastung durch Kunstrasen  − vor