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BMU legt umweltpolitische Digitalagenda vor

BMU legt umweltpolitische Digitalagenda vor
Die Digitalisierung soll die Daseinsvorsorge verbessern.
04.03.2020 − 

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat in Berlin die umweltpolitische Digitalagenda des Bundesumweltministeriums (BMU) vorgelegt. Die Agenda enthält mehr als 70 konkrete Maßnahmen, teilte das Ministerium mit. Ziel sei zum einen, die Digitalisierung in umweltverträgliche Bahnen zu lenken, und zum anderen, die Chancen der Digitalisierung für den Umweltschutz zu nutzen.

Insbesondere in der Wasserwirtschaft soll die Digitalisierung zur Verbesserung der Daseinsvorsorge beitragen, geht aus der Digitalagenda hervor. Die Veränderungen durch Klimawandel und Demografie sowie in der Landnutzung seien hier nicht allein durch lokale Maßnahmen zu bewältigen. Durch die Digitalisierung könnten diese Veränderungen positiv gestaltet werden. In diesem Zusammenhang nennt die Digitalagenda effizientere wasserwirtschaftliche Betriebe, die Einsparung und Rückgewinnung von Energie und Ressourcen sowie digitalisierte Planungsverfahren für den Bau- und Unterhalt der wasserwirtschaftlichen Infrastruktur.

Bei der Ver- und Entsorgung sowie im Hoch- und Niedrigwasserschutz könnten digitale Technologien Kosteneffizienz und Servicequalität, Vollzug, Sicherheit und Zuverlässigkeit und damit die Daseinsvorsorge fördern. Wesentliche Voraussetzungen dafür seien die Verbesserung der Dateninfrastruktur sowie die Etablierung digitaler Dienste für die Gewässerbewirtschaftung.

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