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BMU: Moorbodenschutz kann zum Gewässerschutz positiven Beitrag leisten

BMU: Moorbodenschutz kann zum Gewässerschutz positiven Beitrag leisten
Jochen Flasbarth ©BMU/Thomas Imo
02.09.2021 − 

Alle  noch  erhaltenen  naturnahen  Moore  und  Moorflächen  sollen künftig  unabhängig von  ihrem  Schutzgebietsstatus  konsequent  vor weiteren  Belastungen  geschützt werden. Eine Inanspruchnahme dieser Flächen für   wirtschaftliche Belange wird ausgeschlossen, heißt es in der Nationalen Moorschutzstrategie, die das Bundesumweltministerium (BMU) gestern vorgestellt hat. Moore haben eine ausgleichende Wirkung auf den Landschaftswasserhaushalt, heißt es in der Strategie. Moorbodenschutz könne zu einem langfristigen Gewässerschutz positiv beitragen.

Moorschutz helft bei der Anpassung an den Klimawandel, denn Moore könnten die Folgen von Starkregen, Hochwasser, Dürre oder Hitze abmildern, sagte Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth. „Mit der Nationalen Moorschutzstrategie schaffen wir die Grundlage für einen konsistenten, zwischen Bundes- und Länderebene gut verzahnten Moorschutz“.

Moore als Wasserspeicher und Nährstoffsenke Moore haben eine ausgleichende Wirkung auf den Landschaftswasserhaushalt, heißt es in der Strategie. Gerade vor dem Hintergrund des   zunehmenden   Klimawandels  sowie   häufigerer und länger anhaltender Dürreperioden oder Starkregenereignissen komme der Wasserhaltung in Mooren eine steigende Relevanz zu. 

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