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BMWi: Koordiniertes Vorgehen mit digitalen Lösungen in Wasserwirtschaft noch zu selten

BMWi: Koordiniertes Vorgehen mit digitalen Lösungen in Wasserwirtschaft noch zu selten
Bildquelle: HST Systemtechnik
31.07.2017 − 

Digitale Lösungen, die ein koordiniertes Vorgehen benachbarter Wasserbetriebe ermöglichen, kommen noch zu selten zur Anwendung. Das sagte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Dirk Wiese, in der vergangenen Woche anlässlich des Starts des Projekts „Kommunal 4.0“. Zwar erfassten die einzelnen Betriebe zahlreiche Daten, diese seien dann aber häufig nur intern verfügbar.

Die Studie „Kommunal 4.0“ (EUWID 28.2017), mit deren Federführung die HST Systemtechnik in Meschede betraut ist, soll untersuchen, wie stark die kommunale Wasserwirtschaft in Deutschland bereits digitalisiert ist. Mit rund drei Millionen Euro fördert das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) das Projekt im Rahmen des Förderprogramms „Smart Service Welt“.

Stark schwankende Wetterlagen und Niederschlagsmengen stellten die Betriebe der kommunalen Wasserwirtschaft vor große Herausforderungen, sagte Wiese. Plötzliche Unwetter wie die der vergangenen Wochen erforderten schnelle, flexible und vorausschauende Reaktionen. Dabei sei eben ein koordiniertes Vorgehen benachbarter Wasserbetriebe von Bedeutung.

Digitale Lösungen, mit denen das in Echtzeit möglichen wäre, würden aber noch zu selten genutzt. Die von den Betrieben erfassten Daten seien häufig nur intern verfügbar. Hier setzt Wiese zufolge das Projekt „Kommunal 4.0“ an, das die Wasserwirtschaft dabei unterstützen soll, die Potenziale der Digitalisierung besser zu nutzen und sich übergreifend zu vernetzen.

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