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Brandenburg: Tesla verlegte zeitweise Rohre ohne Genehmigung

Brandenburg: Tesla verlegte zeitweise Rohre ohne Genehmigung
Minister Axel Vogel ©Stefan Gloede MLUK Brandenbund
29.04.2021 − 

Der US-Elektroauto-Hersteller Tesla hat nach Angaben aus Brandenburg auf dem Gelände der geplanten Fabrik in Grünheide bei Berlin zeitweise unterirdische Wasser- und Abwasserrohre ohne Genehmigung verlegt.

Die Einleitung eines Bußgeldverfahrens wegen des nicht zugelassenen Baubeginns werde geprüft, teilte die Sprecherin des Umweltministeriums, Frauke Zelt, am Dienstag mit. Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel hat nach eigenen Angaben von gestern aber trotz der zeitweiligen Verlegung von Rohren ohne Genehmigung Vertrauen zum US-Elektroautobauer Tesla.

Vogel verwies darauf, dass es sich um einen Irrtum von Tesla gehandelt haben soll. Der Autobauer war nach Angaben aus Unternehmenskreisen davon ausgegangen, dass das Verlegen von Untergrundleitungen oberhalb des Grundwasserspiegels durch eine vorzeitige Zulassung vom Juli 2020 abgedeckt sei.

Die Linksfraktion wies darauf hin, dass Tesla im vergangenen Jahr mit Belastungstests für Pfähle begonnen hatte (EUWID 22.2020), obwohl die notwendige Zulassung fehlte. „Tesla hat offenkundig und zum wiederholten Male ohne Genehmigung gebaut – und der Umweltminister reagiert nicht etwa empört, sondern nimmt den Konzern gegen Kritik in Schutz“,  erklärte Linksfraktionschef Sebastian Walter. Die Linksfraktion kündigte an, im Umweltministerium Akteneinsicht zu nehmen. (EUWID/dpa)

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