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Brandenburgs Regierung lässt Potenzial von Wasserkraft untersuchen

Brandenburgs Regierung lässt Potenzial von Wasserkraft untersuchen
Wasserkraft - Symbolbild
05.03.2020 − 

Das Landesamt für Umwelt (LfU) hat eine Untersuchung zum Wasserkraftpotenzial in Brandenburg in Auftrag gegeben. Sie soll analysieren, ob an Staustufen und sonstigen Querverbauungen eine Wasserkraftnutzung nach den Standortgegebenheiten möglich ist.

Das Ergebnis der Prüfung soll der Öffentlichkeit voraussichtlich zum Jahresende 2020 zugänglich gemacht werden. Das schreibt die Landesregierung in einer Antwort (Drs. 7/789) auf eine Kleine Anfrage der BVB-Freie Wähler Fraktion im Potsdamer Landtag (Drs. 7/560).

Die Regierung verweist auf Zahlen der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), die in Brandenburg für Wasserkraft ein noch Ausbaupotenzial von rund acht MW sieht und ein technisches Potenzial von insgesamt 90 GWh. Das Ausbaupotenzial von acht MW umfasse sowohl historische Standorte als auch bisher nicht genutzte Standorte. Potenzial zu neuen Speicherkraftwerken wird nicht gesehen.

Aus der Antwort geht weiter hervor, dass in Brandenburg derzeit 39 Wasserkraftanlagen mit insgesamt knapp fünf MW installierter Leistung in Betrieb sind, die durchschnittlich pro Jahr rund 22 GWh Strom erzeugen. Folglich errechne sich ein Ausnutzungsgrad von 24,4 Prozent.

Eine Nichtnutzung vom vorhandenem Potenzial der Wasserkraft könne insbesondere wirtschaftliche Gründe haben.

 

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