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BUND kritisiert Festlegung der Roten Gebiete in Schleswig-Holstein

BUND kritisiert Festlegung der Roten Gebiete in Schleswig-Holstein
Düngen ©Daniel Fröhlich - stock.adobe.com
30.11.2020 − 

Der BUND-Landesverband Schleswig-Holstein hat sich kritisch zur Festlegung der besonders mit Nitrat belasteten Gebiete in dem Bundesland geäußert. Diese Roten Gebiete, die in Schleswig-Holstein gegenwärtig 51 Prozent der Landesfläche ausmachten, gehen durch das neue Bewertungsverfahren, das durch die Novellierung der Düngeverordnung angesetzt wird, auf nur noch fünf bis sechs Prozent zurück (EUWID 48.2020 und 46.2020). Es werde nicht klar kommuniziert, welche Daten in die neue Berechnungsgrundlage eingeflossen sind, heißt es in einer Mitteilung des Umweltverbandes.

Der BUND fordert, dass das Verfahren transparent gestaltet werden müsse.  In der vom verantwortlichen Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) ausgewiesenen Karte fehlten die Daten und Ableitungen, die in die Auswertung eingeflossen sind. Obwohl die Landesdüngeverordnung zum neuen Jahr in Kraft treten soll, würden die notwendigen Daten zur Auswertung erst zum Ende 2020 der Öffentlichkeit bekanntgegeben.

 

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