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Bund-Länder-Gespräche: Vorschlag zum Düngerecht soll im Juni vorliegen

Bund-Länder-Gespräche: Vorschlag zum Düngerecht soll im Juni vorliegen
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23.05.2019 − 

Der Bund will im Juni der EU seine neuen Pläne gegen den Eintrag von Nitrat in Gewässer vorstellen. Nach Gesprächen mit Ländervertretern haben das Bundeslandwirtschafts- (BMEL) und das Bundesumweltministerium (BMU) gestern angekündigt, aus den Rückmeldungen einen Vorschlag zu entwickeln, der im Juni der EU-Kommission übermittelt werden soll. Das teilte das niedersächsische Umweltministerium nach dem Gespräch im BMEL mit. mit. Es bleibe abzuwarten, ob die EU-Kommission die Vorschläge des Bundes akzeptieren wird oder ob sie weiteren Handlungsbedarf zur Umsetzung des EuGH-Urteils vom vergangenen Jahr sieht.

Im Mittelpunkt der Gespräche steht auch der geplante Abschlag von der optimalen Düngung um 20 Prozent in belasteten Gebieten. Im Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) hätten die Agrar- und Umweltminister der Länder gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium (BMU) darüber gesprochen, welche wirkungsgleichen Maßnahmen zu der von der EU-Kommission geforderten schlagbezogenen Absenkung des Düngebedarfs um 20 Prozent führen, teilte das niedersächsische Landwirtschaftsministerium mit.

Mehrheit der Gesprächsteilnehmer für betriebsbezogene Variante

Die niedersächsische Agrarministerin Otte-Kinast habe mit der Mehrheit der Konferenzteilnehmer die Ansicht vertreten, dass die Verringerung des Düngebedarfs um 20 Prozent betriebs- statt schlagbezogen in den nitratsensiblen Gebieten erfolgen müsse. „Das ist eine deutlich realistischere Variante als die bisher seitens des Bundes an die Kommission gemeldete, da die Betriebe damit im Rahmen der Fruchtfolge besser reagieren können“, sagte Otte-Kinast.

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