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BUND: Maßnahmen zur Revitalisierung des Auengebiets der „Hohen Garbe“ wirken

BUND: Maßnahmen zur Revitalisierung des Auengebiets der „Hohen Garbe“ wirken
Elbaue (Symbolbild)
08.03.2021 − 

Die Maßnahmen zur Revitalisierung eines alten Auwaldes im Rahmen des Projektes „Lebendige Auen für die Elbe“ wirken. Das zeige das aktuelle Flusshochwasser, teilte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) mit. Der Fluss ströme in das ökologisch wertvolle, zwischen Magdeburg und Hamburg gelegene Gebiet der „Hohen Garbe“ und sorge für Überschwemmungen, die für eine Aue lebenswichtig sind.

„Dass es uns gelungen ist, das Auengebiet der ‚Hohen Garbe‘ zu bewahren und zu revitalisieren, ist mit Blick auf die Klimakrise mit seinen Extremwetterereignissen und in Zeiten des dramatischen Artenrückgangs wichtiger denn je“, sagte BUND-Vorsitzender Olaf Bandt zum Abschluss des Projektes. „Denn intakte Auen spielen eine bedeutende Rolle beim Klima- und Hochwasserschutz und sorgen für eine gute Gewässerqualität. Zudem sind sie Lebensraum für viele bedrohte und geschützte Arten und daher besonders relevant für den Erhalt der biologischen Vielfalt.“

Wie berichtet (u.a. EUWID 6.2020), hat das BUND-Auenzentrum an mehreren Stellen einen alten Deich geöffnet und ehemalige Flutrinnen ausgehoben. In dem achtjährigen Projekt, gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt, wurden zusammen mit zahlreichen Partnerinnen und Partnern 420 Hektar Aue wieder an die Dynamik der Elbe angebunden und über 100 Hektar Flächen etwa für eine natürliche Waldentwicklung erworben. Unter anderem pflanzte das Projektteam mit Freiwilligen 14.000 Bäume und Sträucher für einen jungen Auwald, legte Tümpel und Steilufer an und stellte eine Elb-Insel wieder her, wie es sie dort zuletzt vor 120 Jahren gab.

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