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BUND: Özdemir muss bei Nitrateinträgen nachbessern und Düngerecht anpassen

BUND: Özdemir muss bei Nitrateinträgen nachbessern und Düngerecht anpassen
Gewässer: Alpenrhein ©saumhuhn - stock.adobe.com
23.12.2021 − 

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir muss zügig nachbessern und das Düngerecht anpassen, um den Schutz der für die Bevölkerung lebenswichtigen Ressource Wasser sicherzustellen – das hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) anlässlich der Veröffentlichung der bundesweiten Pläne zum Gewässerschutz zur Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) an den Flüssen und Seen und für das Grundwasser gefordert.

Olaf Bandt, der Vorsitzende des BUND, erklärte gestern, mehr als ein Viertel der Grundwasserkörper in Deutschland sei wegen Nitratwerten von 50 mg Nitrat je Liter und mehr in einem schlechten chemischen Zustand. Dabei müsse laut Grundwasserverordnung bereits ab einem Wert von 37,5 mg Nitrat je Liter eine Trendumkehr eingeleitet werden. Die vorgelegten Pläne zur Umsetzung der WRRL seien nicht geeignet, den Eintrag von Nährstoffen aus der Landwirtschaft hinreichend zu reduzieren.

"Auch Belastungen durch Wasserkraft und Wasserentnahmen werden nicht ausreichend angegangen"

Der BUND kündigte an, im Januar eine grundlegende Bewertung der umfangreichen Bewirtschaftungspläne der Flussgebietsgemeinschaften und der Länder zu öffentlichen. Denn auch weitere wesentliche Belastungen der Gewässer wie Wasserkraftanlagen, Verbauungen der Auen, Einleitungen von Straßenabwässern und intensive Wasserentnahmen würden nicht ausreichend angegangen.

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