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BUND: Thema Regenwasser muss zentrale Rolle in Wasserstrategie spielen

BUND: Thema Regenwasser muss zentrale Rolle in Wasserstrategie spielen
Starkregen ©animaflora - stock.adobe.com
27.08.2020 − 

Der Umgang mit Regenwasser muss in der von der Bundesumweltministerin Svenja Schulze angekündigten Wasserstrategie eine zentrale Rolle spielen. Das hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gefordert. Die Versiegelung der Städte hat nach Auffassung des BUND ein bedenkliches Ausmaß angenommen; notwendig sei mehr Speicherraum für Wasser in den Städten, was in die Wasserstrategie (EUWID 23.2020) eingehen müsse.

Für den Wasserhaushalt in Städten gebe es durch die Versiegelung vorrangig zwei unmittelbare Auswirkungen: Einerseits könne Regenwasser weniger gut versickern und die Grundwasservorräte auffüllen, und zum anderen steige das Risiko, dass es bei starken Regenereignissen zu örtlichen Überschwemmungen komme, da die Kanalisation die oberflächlich abfließenden Wassermassen nicht fassen kann.

Der BUND hält es vor diesem Hintergrund für notwendig, dass die Städte mehr natürlichen Speicherraum für Wasser erhalten. Das wertvolle Regenwasser einfach in die Kanalisation abzuleiten, sei nicht mehr zeitgemäß. Durch die Anreicherung des Grundwassers mit Regenwasser werde der natürliche Wasserhaushalt unterstützt, und das anfallende Wasser könne von den Stadtbäumen genutzt werden.

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