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Bundesregierung: Europäische Wasserrahmenrichtlinie hat sich bewährt

Bundesregierung: Europäische
Bildquelle: Deutscher Bundestag / Julia Kummerow
11.12.2018 − 

Die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) hat sich nach Auffassung der Bundesregierung als zentrales Instrument einer integrierten und flussgebietsbezogenen Gewässerbewirtschaftung bewährt. Die Kenntnisse über die Belastung und den Zustand der Gewässer in Europa hätten sich erheblich verbessert, schreibt die Bundesregierung in der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion im Bundestag.

Die Bundesregierung teilt nach eigenen Angaben die von der Europäischen Umweltagentur (EUA) in ihrem Bericht „European Waters – Assessment of Status and Pressures 2018“ (EUWID 28.2018) dargelegte Einschätzung, dass die Kenntnisse über die Belastungen und den Zustand der Gewässer sich im Zuge der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie durch intensiveres und zielgerichtetes Monitoring sowie neue und weiterentwickelte Bewertungsmethoden erheblich verbessert haben.

Die Wasserrahmenrichtlinie hat der Bundesregierung zufolge zudem zu einer Intensivierung der Koordinierung der Gewässerbewirtschaftung, auch auf grenzüberschreitender Ebene, und insgesamt zu einer Stärkung von Beteiligungsprozessen in der Bewirtschaftungsplanung geführt.

Die Grünen verweisen in ihrer Anfrage darauf, dass drei Viertel der Seen und 93 Prozent der Flüsse und Bäche Deutschlands in keinem ökologisch guten Zustand sind, der artenreiche Lebensraum Fluss als weitgehend zerstört gelte und dass sich keines der 74 deutschen Küstengewässer in einem sehr guten oder guten ökologischen Zustand befindet.

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