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Bundesregierung schlägt Brüssel weitere Anpassungen der Düngeverordnung vor

Bundesregierung schlägt Brüssel weitere
Ministerin Julia Klöckner © BPA_Steffen Kugler
23.08.2019 − 

Der Nährstoffvergleich soll in der Düngeverordnung (DüV) durch Aufzeichnungspflichten über die tatsächlich aufgebrachten Düngermengen ersetzt werden. Das ist Bestandteil der verschärfenden Anpassungen zur Düngeverordnung, auf die sich das Bundesagrarministerium (BMEL) und das Bundesumweltministerium (BMU) geeinigt haben.

Die Änderungen sollen am 28. August 2019 in Brüssel dem zuständigen EU-Umweltkommissar Vella vorgelegt werden, teilten die beiden Ministerien nach einem Länder- und Verbändegespräch, zu dem Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) geladen hatte und an dem auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) teilgenommen hat, mit. In dem Gespräch habe es breite Zustimmung für die Vorschläge der Bundesregierung gegeben.

Die geplanten Verschärfungen sehen des Weiteren unter anderem vor, die Sperrfristen für das Aufbringen von Düngemitteln in den besonders belasteten „roten“ Gebieten auf Grünland um zwei Wochen auf den Zeitraum von Oktober bis Ende Januar zu verlängern. Auch die Sperrzeiten für das Aufbringen von Festmist von Huf- und Klauentieren und Komposte sollen ausgedehnt werden.

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