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CDU in Niedersachsen fordert Ende von Mikroplastik in Kosmetika

CDU in Niedersachsen fordert Ende von Mikroplastik in Kosmetika
Bildquelle: Vasily Merkushev - Fotolia - 127974166
15.11.2018 − 

Die CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag hat ein Ende von Mikroplastik in Kosmetika gefordert. Es könne nicht sein, dass die großen Hersteller und Handelsunternehmen immer noch auf diesen Stoff in ihren Produkten setzten, sagte der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Martin Bäumer in der vergangenen Woche in einer Landtagsdebatte. „Dieser Wahnsinn geht auf Kosten unserer Kinder und Enkelkinder. Das müssen wir stoppen“, so Bäumer.

Der Umweltpolitiker wies darauf hin, dass der Eintrag von Mikroplastik aus künstlichen Sportplätzen an dritter Stelle nach Reifenabrieb und Transport- und Produktionsverlusten stehe. „Dabei wäre es ein leichtes, die Einträge aus Kunstrasenplätzen durch Filtersysteme zu unterbinden“, betonte er. Man könne im Jahre 2018 nicht so tun, als hätte man nicht gewusst, was auf Kunstrasenplätzen passiere.

„Viel sinnvoller als die Reduzierung des Plastikaufkommens in der Kläranlage ist allerdings die Vermeidung an der Quelle“, sagte Bäumer. Kläranlagen gäben keine abschließende Garantie, Mikrofasern komplett aus dem Wasser zu entfernen. „Mein Vertrauen in die deutsche Recycling-Kunst ist groß. Recycling ist aber immer nur der zweitbeste Weg, viel besser ist es aber, Kunststoff erst gar nicht zu verwenden“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende.

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