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Die Ruhrverbandstalsperren sollen klimaresilienter werden

Die Ruhrverbandstalsperren sollen klimaresilienter werden
Die Möhnetalsperre im Sauerland.
19.01.2021 − 

Der Ruhrverband will gemeinsam mit dem nordrhein-westfälischen Umweltministerium den Talsperren-Gewässerverbund fit für den Klimawandel machen. Ziel sei es, die Gewässer und das Wassermanagement an die sich ändernden klimatologischen und hydrologischen Verhältnisse anzupassen, teilten Ruhrverband und Umweltministerium gemeinsam mit. Hierzu sollen rechtliche Möglichkeiten und andere Maßnahmen zur Erhöhung der Klimaresilienz des Talsperrensystems und der Ruhr geprüft und erarbeitet werden.

Neben Wassermengenfragen sollen auch die Wasserqualität, die Gewässerökologie sowie naturschutzfachliche Fragestellungen betrachtet werden, erklärten Ruhrverband und Ministerium. In den Bearbeitungsprozess eingebunden würden die Arbeitsgemeinschaft der Trinkwasserwerke an der Ruhr (AWWR) und externe Gutachter. Im Kern gehe es darum, die Widerstandsfähigkeit gegen die negativen Folgen und Gefahren des Klimawandels zu verbessern und Schäden für Natur und Gesellschaft zu minimieren.

Der Ruhrverband und das Umweltministerium rufen in Erinnerung, dass das Ruhrverbandsgesetz aus dem Jahr 1990 die Mindestabflüsse an verschiedenen Pegeln der Ruhr regelt. Im Einzelfall kann der Ruhrverband Ausnahmegenehmigungen zur Reduzierung der gesetzlich festgelegten Mindestabflüsse beantragen. Die derzeitigen Grenzwerte der Mindestabflüsse gelten allerdings auch bereits seit 1990. Vor 30 Jahren konnten die aufgrund des Klimawandels zukünftig zu erwartenden veränderten klimatologischen und hydrologischen Verhältnisse noch nicht berücksichtigt werden. Daher seien sich das Umweltministerium und der Ruhrverband einig, die gesetzlichen Vorgaben im Ruhrverbandsgesetz zu überprüfen, hieß es.

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