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DNR und BDEW fordern neue Strategien für Hochwasser- und Gewässerschutzpolitik

DNR und BDEW fordern neue Strategien für Hochwasser- und Gewässerschutzpolitik
Gewässer (Rhein) ©saumhuhn - stock.adobe.com
09.08.2021 − 

Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) haben als Konsequenz aus den verheerenden Hochwasserereignissen neue Strategien im Umgang mit Extremwetterereignissen gefordert.

Zu den Schwerpunkten einer gut durchdachten Hochwasser- und Gewässerschutzpolitik müsse künftig gehören, die Auswirkungen von Extremwetterereignissen abzumildern, schreiben die beiden Organisationen in einem gemeinsamen Thesenpapier. Im Vordergrund stehe dabei, den Wasserrückhalt in der Fläche zu verbessern, die Flächenversiegelung zu stoppen und den Flüssen wieder mehr Raum zu geben.  

Zu diesem Zweck seien vorhandene Drainagen und Entwässerungsgräben möglichst zurückzubauen und die Flüsse wieder mit den Auenflächen zu verbinden. Moore und Wälder könnten den Wasserrückhalt in der Landschaft sowie das Wasserdargebot für Dürreperioden deutlich verbessern. Durch einen veränderten Anbau und stärkere Wasserhaltung in der Fläche kann bei anhaltender Trockenheit ein Entwässern des Bodens verhindert und der Nährstoffeintrag ins Gewässer verringert werden. Zu diesem Zweck sind vorhandene Drainagen und Entwässerungsgräben - wo möglich - zurückzubauen bzw. zu schließen und keine neuen Drainagen mehr zu genehmigen.

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