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Dresden schränkt Wasserentnahme mittels Pumpen im Stadtgebiet ein


Dresden
08.06.2020 − 

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der geringen Wasserführung in Dresdens Bächen und Flüssen untersagt das Umweltamt noch bis zum bis 15. Oktober 2020 die Wasserentnahme mittels Pumpen aus oberirdischen Gewässern im Stadtgebiet. Zusätzlich verboten sei seit dem 6. Juni die Wasserentnahme mit Handgefäßen aus den Bächen zum Zweck der Bewässerung, teilte die Landeshauptstadt mit.

Die Allgemeinverfügung betreffe vorwiegend Anlieger und Eigentümer, aber auch alle, die darüber hinaus Gießwasser aus den Bächen schöpfen. Ausgenommen von der Allgemeinverfügung seien die Elbe und in punkto Wasserentnahme mit Handgefäßen die Vereinigte Weißeritz sowie der Lockwitzbach. Werden bei Gewässerkontrollen Verstöße festgestellt, könne dies als Ordnungswidrigkeit geahndet werden. Das Bußgeld betrage mindestens 50 Euro.

Weiter führte die Stadtverwaltung aus, dass die Fachleute des Umweltamtes bereits Ende April beobachteten, dass nahezu alle der 40 beobachteten Fließgewässer im Stadtgebiet nur noch wenig bis sehr wenig Wasser führen. Fünf dieser Bäche seien bereits abschnittsweise oder vollständig trocken, darunter der Blasewitz-Grunaer Landgraben, der Weidigtbach und der Kaitzbach unterhalb der Ausleitung des Park-Kaitzbachs.

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