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Dünge-Beschränkungen in belasteten Gebieten sollen betriebsspezifisch erfolgen

Dünge-Beschränkungen in belasteten Gebieten sollen betriebsspezifisch erfolgen
© BMU/Thomas Imo
07.06.2019 − 

Im Konflikt um die Verschärfung der Düngeverordnung (DüV) zum Schutz des Grundwassers ist in allen wichtigen Punkten eine Einigung erzielt worden. Das sagte Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth am Donnerstag nach einem von Bundesumweltministerin Julia Klöckner (CDU) geleiteten Gespräch der Bundesregierung mit den Agrar- und Umweltministerien der Länder sowie mit Landwirtschafts-, Wasser- und Umweltverbänden in Berlin.  Dünge-Beschränkungen in den besonders belasteten so genannten roten Gebieten sollen nun betriebsspezifisch und nicht schlagspezifisch erfolgen.

Wie der Staatssekretär des Bundeslandwirtschaftsministerium, Hermann Onko Aeikens, erklärte, besteht ein breiter Konsens darüber, dass über eine Novelle der Düngeverordnung (DüV) mehr für den Gewässerschutz getan werden muss, die Regelungen aber für landwirtschaftliche Betriebe handhabbar sein müssten. Noch zu klären seien noch "zwei kleinere fachliche Punkte".

Über weitere Ausnahmen sei noch zu diskutieren; dies betreffe auch Betriebe des ökologischen Landbaus und des Gemüseanbaus. Sorgsam wirtschaftende Betriebe mit geringen Nährstoffausträgen sollten „nicht härter angefasst werden“. Wenn diese „letzten Feinheiten“ abgeklärt seien, würden die Landwirtschaftsministerin Klöckner und Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) die Ergebnisse in Brüssel vorstellen.

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