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Düngeregeln: DWA bemängelt Fehlen von gesamtbetrieblicher Bilanz

Düngeregeln: DWA bemängelt Fehlen von gesamtbetrieblicher Bilanz
Deutschland erhält neue Düngeregeln
31.03.2020 − 

Mit den neuen Düngeregelungen werden die Landwirte nach Auffassung der DWA zukünftig einen größeren, aber auch absolut notwendigen Beitrag zum Gewässerschutz leisten müssen. Die neuen Vorgaben seien ein Schritt in die richtige Richtung, an entscheidenden Punkten wäre aber mehr Transparenz und effektive Kontrolle wünschenswert gewesen, sagte Uli Paetzel, der Präsident der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) im Hinblick auf die vom Bundesrat verabschiedeten Novellierung der Düngeverordnung (DüV) (EUWID 14.2020).

Verschiedenen guten Ansätzen stehen nach Auffassung der DWA erhebliche Schwachpunkte gegenüber. Vor allem fehlten eine sachgerechte Bilanzierung der Düngung in den landwirtschaftlichen Betrieben, eine ausreichende Kontrolle sowie eine Begrenzung der Bilanzwerte und damit der Düngemaßnahmen.

Kritisch sieht es die DWA, dass es weder für Stickstoff noch für Phosphor zukünftig eine gesamtbetriebliche Bilanzierung geben werde. Damit hätten Zufuhr und Abfuhr der Nährstoffe gegenübergestellt und der sich ergebende Saldo mit einem entsprechenden Kontrollwert begrenzt werden können. Nachdem der betriebliche Nährstoffvergleich und dessen Bewertung ganz aus der Düngeverordnung gestrichen wurden, gebe es so keine Bilanzierung mehr.

Transparente Bilanzierung der Nährstoffmengen notwendig

Die jetzt vorgesehene alleinige Gegenüberstellung von gesamtbetrieblichem Düngebedarf und aufgebrachten Nährstoffen sei aber komplex, mit vielen Unsicherheiten verbunden und schwierig nachvollziehbar. Aus Sicht der DWA ist eine transparente Bilanzierung der aufzubringenden bzw. aufgebrachten Nährstoffmengen unbedingt notwendig.

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