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Dürre in NRW: erhebliche Folgen durch Niederschlagsdefizite der vergangenen Jahre

Dürre in NRW: erhebliche Folgen durch
Trockenheit ©contadora - stock.adobe.com
02.07.2020 − 

Die Trockenheit der vergangenen zweieinhalb Jahre wird sich in Nordrhein-Westfalen nicht kurz- oder mittelfristig ausgleichen lassen. Diese Feststellung hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) getroffen, das am Mittwoch vergangener Woche im Rahmen der Präsentation des LANUV-Jahresberichts 2019 in Duisburg die aktuelle Datenlage zur Trockenheit und Dürre in NRW vor vorgestellt hat.

„Eine außergewöhnliche Trockenheit mit teils ausgeprägten Dürreverhältnissen im Boden hat weite Teile Nordrhein-Westfalens fest im Griff. Das Niederschlagsdefizit sei so groß geworden, dass mehrere Jahre mit überdurchschnittlichen Niederschlagsmengen nötig seien, um wieder einen Normalzustand zu erreichen, sagte LANUV-Präsident Thomas Delschen.

Belastbare Informationen von großer Bedeutung

Die Auswirkungen der ausgeprägten Bodentrockenheit seien vor allem in unseren land- und forstwirtschaftlichen Kulturen zu beobachten und für die Wasserwirtschaft spürbar, sagte Umwelt-Staatssekretär Heinrich Bottermann. Um die Akteure in die Lage zu versetzen, sich möglichst frühzeitig vorzubereiten, benötigten sie belastbare Informationen, um aktuelle Lagen einschätzen und bewerten zu können. Diese Daten liefere das LANUV. Je mehr wir über die Veränderungen durch den Klimawandel bekannt sei, desto besser können Betroffene, aber auch Politik und Verwaltung, zielgerichtete Entscheidungen zur Anpassung an das sich wandelnde Klima treffen, betonte der Staatssekretär.

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