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DWA: Ökolandbau schöpft Potenzial zur Minderung der Nitrat-Emissionen nicht aus

DWA: Ökolandbau schöpft Potenzial zur
© Jürgen Wackenhut - stock.adobe.com
07.01.2020 − 

Die DWA-Arbeitsgruppe „Diffuse Stoffeinträge im Bereich Landwirtschaft“ im Fachausschuss „Bodennutzung und Stoffeinträge in Gewässer“ beabsichtigt, einen DWA-Themenband zum Thema „Ökolandbau und Gewässerschutz“ zu erarbeiten. Im Fokus der Betrachtung sollen die Nährstoffe Stickstoff und Phosphat, aber auch sonstige umweltrelevante Aspekte des ökologischen Landbaus stehen, teilte die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) Ende vergangenen Jahres mit.

Die Sammlung von Fakten und wissenschaftlichen Ergebnissen soll darin münden, konkrete Handlungsempfehlungen zur Implementierung des „Ökologischen Landbaus“ und Produktionsverfahren mit ausgeglichenen Nährstoffbilanzen in Wassereinzugsgebieten zu realisieren.

Keine ausreichenden Zuwächse insbesondere in belasteten Gebieten

Da der Flächenanteil des Ökolandbaus insbesondere in Gebieten mit hoher Nitratbelastung keine ausreichenden Zuwächse erfahren habe, ist der DWA zufolge festzustellen, dass das Potenzial des Ökolandbaus, zur Minderung der N-Emissionen beizutragen, in Deutschland noch nicht ausgeschöpft wird. Das neue Themenheft solle zunächst den Stand des Wissens und der Beratung in Bezug auf die Möglichkeiten und Potenziale des ökologischen Landbaues im Kontext zum Gewässerschutz darstellen. Darüber hinaus soll eine Zusammenstellung der Erfahrungen der Wasserwirtschaft mit dem Ökolandbau im Bereich des praktischen Gewässerschutzes erfolgen.

Gegenwärtig sind circa 28 Prozent aller deutschen Grundwasserkörper wegen Nitrat in einem schlechten Zustand;  in der Regel seien diese Belastungen auf Stickstoffeinträge aus der Landwirtschaft zurückzuführen, heißt es seitens der DWA zum Hintergrund. Bezüglich der N-Frachten in das Grundwasser würden ökologisch wirtschaftende Betriebe in wissenschaftlichen Studien besser bewertet als konventionell wirtschaftende Betriebe.

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