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Elbvertiefung: Baggerarbeiten können beginnen

Elbvertiefung: Baggerarbeiten können beginnen
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10.04.2019 − 

Die Nassbaggerarbeiten für die Elbvertiefung können nun doch beauftragt werden. Das teilte die Hamburger Behörde für Wirtschaft am Dienstag mit. Zuvor hatte es einen Streit um die Auftragsvergabe gegeben. Doch nach der Rücknahme der sofortigen Beschwerde und des Antrags auf aufschiebende Wirkung gegen den Beschluss des Bundeskartellamtes – seitens eines der bei der Ausschreibung unterlegenen Unternehmens – ist der Weg für die Beauftragung der Baggerarbeiten zur Fahrrinnenanpassung Elbe jetzt frei, so die Behörde.

Mit den Baggerarbeiten mit Kosten in Höhe von rund 238 Mio. Euro wird die Bietergemeinschaft Nordsee – Dredging International beauftragt. Das Gesamtbaggervolumen beträgt rund 32 Mio. Kubikmeter. Es sollen nun mit der Verbreiterung und dem Bau der Begegnungsbox bei Wedel begonnen werden, hieß es.

„Wir haben nie daran gezweifelt, dass wir die zentralen Baggerarbeiten planmäßig im zweiten Quartal dieses Jahres erteilen können. An unseren Vorbereitungen und am Ausschreibungsverfahren gab es nichts zu beanstanden. Das hatte die Vergabekammer des Bundes bereits im März eindeutig bestätigt. Wir halten Wort und gehen jetzt mit der Beauftragung der Baggerarbeiten den nächsten entscheidenden Schritt zur Umsetzung der Fahrrinnenanpassung Elbe“, erklärte Hans-Heinrich Witte, Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt.

Durch die Verzögerung im Vergabeverfahren werden sich die Zeitpläne den Angaben zufolge geringfügig verschieben.

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