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ERM-Koalition verabschiedet Europäisches Fließgewässermemorandum

ERM-Koalition verabschiedet Europäisches Fließgewässermemorandum
Die Donau in Passau.
24.03.2020 − 

Die Wasserversorger entlang der großen europäischen Flussgebiete sehen die natürliche Aufbereitung von Trinkwasser gefährdet und fordern die Einhaltung von Zielwerten in Fließgewässern zur Anpassung an den Klimawandel. Dazu hat die European River Memorandum (ERM)-Koalition jetzt das Europäische Fließgewässermemorandum 2020 (ERM) verabschiedet.

Die ERM-Koalition besteht aus den Gemeinschaften von Trinkwasserversorgern in den wichtigsten europäischen Einzugsgebieten Donau, Elbe, Maas, Schelde, Ruhr und Rhein, insgesamt sind darin rund 170 Wasserversorger zusammengeschlossen.

In dem Memorandum haben die Versorger Zielwerte für Fließgewässer veröffentlicht, die als Mindestqualitätsstandards für eine nachhaltige Trinkwasserversorgung für unabdingbar halten. Dazu zählen allgemeine Kenngrößen wie u.a. Sauerstoffgehalt, ph-Wert, Temperatur, Nitrat, Fluorid, Ammonium, summarigsche organische Parameter wie TOC, DOC, AOX und AOS sowie anthropogene naturfremde Stoffe.

Die Wasserversorger sind davon überzeugt, dass eine zukunftsfähige, klimafreundliche, sichere und für alle erschwingliche Wasserversorgung nur über einen generationsübergreifenden Erhalt der Nutzbarkeit der Trinkwasserressourcen gelingen kann, heißt es in dem gemeinsamen Memorandum. Gemeinsamer Wille und Ziel sei es, die Trinkwasserressourcen nachhaltig und vorsorgeorientiert zu schützen. In dem  Europäischen Fließgewässermemorandum sind Strategien beschrieben, die zur Einhaltung der Zielwerte dienen sollen. Das Memorandum enthält zehn Punkte zum vorsorgenden Schutz der Trinkwasserressourcen.

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