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EU-Kommission aktualisiert WRRL-Beobachtungsliste für Chemikalien

EU-Kommission aktualisiert WRRL-Beobachtungsliste für Chemikalien
Die Liste definiert ein EU-weites Messprogramm.
02.09.2020 − 

Die Europäische Kommission hat die Beobachtungsliste für Chemikalien in Gewässern aktualisiert. Darauf hat das Umweltbundesamt (UBA) hingewiesen. Damit werde die zur EU-Wasserrahmenrichtlinie gehörende Liste zum zweiten Mal seit 2015 angepasst. Sie enthält Chemikalien, deren Überwachung schwierig ist oder verstärkt werden soll. Die EU-Mitgliedstaaten müssen sie in Gewässern an repräsentativen Probenahmestellen messen, so das UBA. In Deutschland seien das 24 Messstellen. Das Messprogramm diene der EU-weiten Datensammlung und solle die Risikobewertung und das -management für neue prioritäre Stoffe unterstützen.

Die Beobachtungsliste definiert ein EU-weites Messprogramm für Stoffe in der aquatischen Umwelt, für die keine ausreichenden Daten aus der Gewässerüberwachung vorliegen, erklärte das UBA. Ausgewählt würden Stoffe, die in mehreren EU-Mitgliedstaaten in die Gewässer gelangen können und für die es Probleme bei der Überwachung gibt. Grund hierfür könnten beispielsweise sehr niedrige Bestimmungsgrenzen der chemischen Analytik sein. Die Beobachtungsliste enthalte maximal 14 Stoffe oder Stoffgruppen zusammen mit Angaben zur Überwachungsmatrix, zu Analysemethoden und Nachweisgrenzen. Sie wurde erstmalig 2015 verabschiedet und muss alle zwei Jahre aktualisiert werden. Ein Stoff darf maximal vier Jahre auf der Liste verbleiben, machte das UBA deutlich.

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