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Europäische Abwasserdienstleister fordern bessere Sanitärversorgung in der EU

Europäische Abwasserdienstleister fordern bessere Sanitärversorgung in der EU
10 Mio. Menschen haben keine sichere Sanitärversorgung
02.11.2020 − 

Mehrere europäische Wasserverbände und private Umweltdienstleister haben einen besseren Zugang zu sanitären Einrichtungen für alle in Europa gefordert. Dies müsse im EU-Recht verankert werden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Organisationen, die Ende Oktober veröffentlicht wurde. Der universelle Zugang zu menschenwürdigen und sicheren sanitären Einrichtungen sowie Abwasserdienstleistungen sei ein Grundbedürfnis und ein Menschenrecht und trage erheblich zur Verringerung von Krankheiten, Tod und sozialen Ungleichheiten bei.

Die Covid-19-Pandemie hat deutlich gemacht, wie wichtig die Bereitstellung von sicherem Wasser, sanitären Einrichtungen und hygienischen Bedingungen für den Schutz der menschlichen Gesundheit vor Ausbrüchen von Infektionskrankheiten ist, betonen die Unterzeichner, zu denen unter anderem die Verbände AquaFed und Water Europe sowie die Unternehmen Remondis, Veolia und Saur gehören. Dennoch hätten zehn Millionen Menschen in der EU immer noch keinen Zugang zu sicheren sanitären Einrichtungen. Deshalb sei die Europäische Kommission aufgefordert, die Gelegenheit der Überarbeitung der 1991 verabschiedeten Richtlinie über die Behandlung von kommunalem Abwasser zu nutzen und neue Bestimmungen einzuführen, die auf dem ganzen Kontinent den bestmöglichen Zugang zu sanitären Einrichtungen für alle Menschen im Einklang mit den Menschenrechten gewährleisten.

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