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Gewässer: WWF wirft Politik Verschleppungstaktik vor

Gewässer: WWF wirft Politik Verschleppungstaktik vor
Bildquelle: Strippenzieher - Fotolia
16.04.2018 − 

Anlässlich der Antwort der Bundesregierung zum Zustand von Seen hat der WWF Deutschland der Politik eine Verschleppungstaktik vorgeworfen. Es sei zu lange weggesehen worden, wenn Industrie und Landwirtschaft „auf Kosten unseres Wassers gewirtschaftet haben“, heißt es in einer Mitteilung des Umweltverbandes vom Freitag vergangener Woche.

Geradezu widersinnig sei es, dass ausgerechnet jetzt die europäische Wasserrahmenrichtline (WRRL), die Flüsse, Seen und unser Grundwasser schützen soll, auf den Prüfstein der EU-Kommission gelegt werde. Nach Auffassung des WWF droht eine Aufweichung und eine weitere Verschlechterung für unser Wasser und die Ökosysteme, die davon abhängig sind. „Es wird nach dem Motto verfahren: dem Patienten geht es schlecht, also senken wir die Definition von Krankheit ab“, sagte Beatrice Claus, WWF-Referentin für Fluss- und Wasserpolitik. 

„Die Forderung des WWF ist eindeutig: Finger weg von der Wasserrahmenrichtlinie“, so Claus. Statt einer als Aufweichung getarnten Überarbeitung braucht es mehr Geld, mehr Personal und den politischen Willen, die praktische Umsetzung vor Ort angemessen durchzusetzen und auf Verstöße etwa durch Industrie oder Landwirtschaft zu reagieren.

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