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Gewässertyp des Jahres 2021 ist der Alpensee

Alpensee Gewässertyp des Jahres 2021
Ein See.
22.03.2021 − 

Der Alpensee ist Gewässertyp des Jahres 2021. Wie das Umweltbundesamt (UBA) mitteilte, sind fast alle deutschen Alpenseen in gutem ökologischem Zustand – aber vom Klimawandel bedroht. Beispielsweise seien der Chiemsee, der Ammersee, der Tegernsee und der Starnberger See selbst überregional bekannt.

Sie zählen zu insgesamt 14 Alpenseen in Deutschland. Allen gemeinsam sei das klare, kühle und vergleichsweise nährstoffarme Wasser. Zu starkes Algenwachstum gibt es in diesen Seen kaum. Dank der flächendeckenden Reinigung von Abwässern in Kläranlagen – und damit der Minimierung der Verunreinigungen – seien heute fast alle Alpenseen wieder in einem „guten“ oder „sehr guten“ ökologischen Zustand. Klimaveränderungen im Zuge des fortschreitenden Klimawandels werden in Zukunft jedoch auch die Alpenseen und die dortigen Ökosysteme belasten, so die Behörde.

Die Alpenseen seien im Vergleich insbesondere zu Seen des Norddeutschen Tieflandes insgesamt geringer belastet. Vor allem die Nährstoffeinträge seien niedriger, was ein geringes Algenwachstum und eine hohe Transparenz des Wassers zur Folge habe. Das liege in erster Linie an den alpinen Zuflüssen, die natürlicherweise nährstoffarm sind.

Aber auch die mittlerweile flächendeckende Abwasserbehandlung durch Kläranlagen in Deutschland trage zur Wasserqualität bei, die sich auch in einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt zeigt. So finden sich in Alpenseen beispielsweise wieder bis in große Wassertiefen am Seegrund wachsende Armleuchteralgen. Typisch seien zudem der in seinem Bestand in Deutschland als „gefährdet“ eingestufte Edelkrebs sowie der Bergmolch.

Bereits zum elften Mal hat das Umweltbundesamt aus Anlass des heutigen Internationalen Weltwassertags der Vereinten Nationen den Gewässertyp des Jahres benannt.

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