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Greenpeace findet erneut Mikroplastik im Rhein

Greenpeace findet erneut Mikroplastik im Rhein
Plastikverschmutzung ©Friedberg - stock.adobe.com
12.11.2021 − 

Der Rhein ist nach Angaben von Greenpeace nach wie vor mit Mikroplastik verschmutzt. Nach einer Untersuchung des Rheins auf Mikroplastik im Herbst 2020 hat Greenpeace den Fluss im August 2021 ein weiteres Mal stichprobenartig untersucht, teilte die Umweltorganisation bei der Vorstellung ihrer Studie „Nicht sauber, sondern Rhein  - Teil 2“  gestern mit. Das Umweltministerium in Nordrhein-Westfalen müsse endlich feststellen, woher die Mikroplastikpartikel im Rhein stammen, und die Verschmutzung beenden.

Die Untersuchungen belegten eine Konzentration von durchschnittlich 0,63 primären Mikroplastikpartikeln pro Kubikmeter Flusswasser. Offensichtlich seien bisherige Maßnahmen zum Schutz des Rheins vor Mikro-Plastikeintrag völlig unzureichend.

Wie 2020 wurde die höchste Konzentration stromabwärts des Chemparks Dormagen gefunden, heißt es weiter. Sie beträgt laut vUntersuchung 1,1 MP/m³ (2020: 3,3 MP/m³). Etwa 43 Prozent der gefundenen Mikroplastikpartikel sind laut Bericht transparente Microbeads mit Gaseinschlüssen, ihr Hauptbestandteil ist PMMA (Polymethylmethacrylat). Rund 23 Prozent sind opake Microbeads, die überwiegend aus Polystyrol bestehen. Weitere 23 Prozent sind Mikroplastikpartikel aus Polyethylen oder Polypropylen, meist kugelförmig.

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