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Greenpeace untersucht Gewässer in 22 Städten auf Rückstände aus Landwirtschaft

Greenpeace untersucht Gewässer in 22  Städten auf Rückstände aus Landwirtschaft
Bildquelle: Arthur Palmer - stock.com.adobe.com
17.08.2018 − 

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace will bundesweit Gewässer auf Rückstände aus der Massentierhaltung untersuchen. An insgesamt 22 Stationen sollen Untersuchungen auf Nitrat, Phosphat sowie multiresistente Keime  durchgeführt werden, kündigte Greenpeace am Dienstag vergangener Woche an.

Dabei nehme nicht nur Greenpeace Proben; die Bürger könnten auch  Wasser aus eigenen Brunnen oder nahegelegenen Gewässern abfüllen und an den Stationen testen lassen.

"Rückstände sogar in den Städten"

Mit der Tour durch 22 Städte will die Umweltorganisation insbesondere zeigen, „dass die Probleme der intensiven Tierhaltung nicht in abgeschotteten Ställen enden“, sondern dass sie vielmehr mit der Gülle in die Umwelt gespült würden. Bei der Tierhaltung in Deutschland fallen den Angaben zufolge jedes Jahr über 140 Millionen Kubikmeter Gülle an. Überschüssige Nährstoffe wie Nitrat und Phosphat gelangen in Grundwasser, Bäche und Flüsse und anschließend ins Meer. Die Algenblüte mache m Extremfall das Übermaß sichtbar.

Der Nitratgehalt an 28 Prozent der Messstellen in Gebieten mit viel Landwirtschaft liege über dem gesetzlichen Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter, schreibt Greenpeace unter Verweis auf zahlen des Umweltbundesamtes (UBA) (EUWID 25.2017). Ist Trinkwasser zu stark belastet, müssten Wasserwerke sauberes Wasser beimischen, und reiche das perspektivisch nicht, helfe nur eine technische Reinigung. Die hohen Kosten dafür müssten die Verbraucher tragen.

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