|  

Grüne fordern neues Wassermanagement mit klarer Priorisierung von Nutzungsansprüchen

Grüne fordern neues Wassermanagement mit klarer Priorisierung von Nutzungsansprüchen
Grüne: Trinkwasser muss effizienter genutzt werden
15.09.2020 − 

Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen fordert ein neues, nachhaltiges Wassermanagement, das im Hinblick auf den Klimawandel alle Nutzungsansprüche in den Blick nimmt und klar priorisiert. Dadurch sollen Nutzungskonflikte vermieden und die Wasserressourcen geschont werden, heißt es im Beschluss „Hitze und Dürre drängen: Jetzt vorsorgen, um Mensch und Natur zu schützen“, den die Fraktion Anfang September verabschiedet hat.

„Wir müssen jetzt handeln“

„Es wird immer deutlicher, dass wir uns auf die Zunahme von Hitzewellen, Dürren, schweren Unwettern und einen mittlerweile unvermeidbaren Anstieg des Meeresspiegels vorbereiten müssen“, so die Fraktion. Vorsorge treffen bedeute, das Land widerstandsfähig für die Klimakrise zu machen und Lebensqualität zu erhalten. „Wir müssen jetzt handeln, damit unsere Wasserversorgung auch in 30 Jahren noch sicher ist, unsere Lebensmittelversorgung trotz Klimakrise aufrechterhalten werden kann und ein gesundes und gutes Leben in Städten auch in Zukunft weiter möglich ist“, betonen die Grünen.

Grüne plädieren für Zukunftsplan für die Wasserversorgung

Gemeinsam mit Ländern, Kommunen und Wasserversorgern will die Fraktion einen Zukunftsplan für die Wasserversorgung in Deutschland erarbeiten. Dazu zähle ein klarer rechtlicher Rahmen für ein nachhaltiges Wassermanagement. Die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung als öffentliche Daseinsvorsorge habe oberste Priorität. Dafür brauche es auch Strategien, wie das Wasser in den Kultur- und Naturlandschaften wieder besser gespeichert werden kann. Nur so ließen sich Wasservorräte schützen und ausbauen. Das noch vorhandene Trinkwasser muss effizienter genutzt und besser vor Umweltgiften geschützt werden, fordern die Grünen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in einer der kommenden Ausgaben von EUWID Wasser und Abwasser, die in der Regel dienstags als E-Paper und Printmedium erscheinen. Die Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.

Noch kein Abonnent? Mit einem Testpaket können Sie sämtliche Informationsmodule von EUWID Wasser und Abwasser (u.a. Printausgabe, E-Paper, Archiv und Top-News) kostenlos und unverbindlich ausprobieren.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − Dossier: Neuordnung der Klärschlammentsorgung - Was kommt jetzt auf Abwasserentsorger zu?

Landwirtschaftliche Bewässerungsprojekte in Bayern: Förderprogramm geht in zweite Runde  − vor