|  

Grüne wenden sich gegen Antrag von K+S zur weiteren Salzwasser-Einleitung

Grüne wenden sich gegen Antrag von K+S zur weiteren Salzwasser-Einleitung
Kalihalde ©peter knechtges - Fotolia
25.08.2020 − 

Die Grünen aus fünf Bundesländern stehen dem Antrag des Düngemittelherstellers K+S auf eine weitere Salzeinleitung in die Gewässer ablehnend gegenüber. Die Grünen aus Hessen, Niedersachsen, NRW, Thüringen und Bremen sprechen sich in einer gemeinsamen Erklärung gegen den Antrag des Kalikonzerns aus, der aus ihrer Sicht allen bisherigen Vereinbarungen widerspricht, teilte die niedersächsische Grünen-Landtagsfraktion mit.

Der Konzern K+S hat beim Regierungspräsidium Kassel die jährliche Einleitung von 6,5 Millionen Tonnen Salzabfällen in die Werra und damit in die Weser beantragt (EUWID 29/2020). Der niedersächsiche Umweltminister Olaf Lies (SPD) hat bereits seine Ablehnung gegenüber dem Vorhaben zum Ausdruck gebracht. 

Christian Meyer, der naturschutzpolitische Sprecher der Fraktion, erklärte, das Unternehmen K+S verspielt das Vertrauen der Menschen an Werra und Weser. Wenn der Konzern jetzt den Antrag auf Erhöhung der Salzeinleitungen stelle, verlasse er den 2016 mit den Landesregierungen der Weseranrainer vereinbarten Bewirtschaftungsplan. Dieser gemeinsam ausgehandelte Plan sei die Grundlage dafür gewesen, dass ein EU-Strafverfahren abgewendet werden konnte. Es sei ein Affront, dass K+S in seinem laufenden Genehmigungsantrag an das Regierungspräsidium Kassel nun erneut deutlich höhere Salzfrachten und Grenzwerte als vereinbart beantragt.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in einer der kommenden Ausgaben von EUWID Wasser und Abwasser, die in der Regel dienstags als E-Paper und Printmedium erscheinen. Die Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.

Noch kein Abonnent? Mit einem Testpaket können Sie sämtliche Informationsmodule von EUWID Wasser und Abwasser (u.a. Printausgabe, E-Paper, Archiv und Top-News) kostenlos und unverbindlich ausprobieren.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − Land NRW und Unternehmen starten Kompetenzzentrum Digitale Wasserwirtschaft

Hessen, NRW und Rheinland-Pfalz regeln Hochwassermeldedienst am Rhein neu  − vor