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Hamburgs Umweltsenator Kerstan fordert zum sparsamen Umgang mit Trinkwasser auf

Hamburgs Umweltsenator Kerstan fordert zum sparsamen Umgang mit Trinkwasser auf
Hamburg ©dietwalther - Fotolia
17.06.2021 − 

Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan hat die Bevölkerung angesichts des Klimawandels und häufiger werdender Dürreperioden zum Wassersparen aufgefordert. „Es ist schon noch notwendig, Wasser zu sparen“, sagte der Grünen-Politiker gestern Woche in einer Aktuellen Stunde der Bürgerschaft zum Umgang mit Wasser in Zeiten des Klimawandels.

Wiederholt erreichten ihn „überholte Argumente“, dass man mit Wasser nicht sparsam sein solle, weil sonst die Leitungen nicht mehr richtig gespült würden. „Hören Sie nicht auf diese alten Appelle“, sagte Kerstan. Das möge in von Bevölkerungsmangel geprägten ostdeutschen Kommunen ein Problem sein. „In unserer Stadt ist das größere Problem, dass wir so stark wachsen in der Bevölkerungszahl, dass die Versorgung mit Wasser ein Problem werden kann.“

In den Klimadebatten werde oft über die Zeitpunkte der einzelnen Schritte gestritten, ob die Ziele 2030, 2035 oder 2050 erreicht werden sollten. „Dabei gerät manchmal in Vergessenheit, dass wir heute schon unter dramatischen Auswirkungen des Klimawandels zu leiden haben“, sagte Kerstan.

Besonders deutlich sei das beim Wasser zu sehen. So habe er im vergangenen Jahr nach zwölf Tagen über 30 Grad am Stück an die Menschen appellieren müssen, auf das Rasensprengen und das Befüllen von Pools zu verzichten. Hätte diese Hitzewelle nur ein paar Tage länger angehalten, hätte er es nicht bei Appellen belassen können. (dpa)

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