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Hessen fördert Studie zur Phosphor-Rückgewinnung

Hessen fördert Studie zur
Bildquelle: HMUKLV
11.01.2018 − 

Hessen fördert eine Machbarkeitsstudie über die Verwertung von Klärschlämmen als Phosphor-Ressource mit 165.000 Euro. Das teilte das Umweltministerium in Wiesbaden heute mit. „Phosphor ist ein wichtiger und ebenso knapper Rohstoff. Er ist in Klärschlämmen enthalten, ein Großteil der Schlämme wird allerdings verbrannt, ohne dass der darin enthaltene Phosphor genutzt wird“, sagte Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) während der Übergabe eines Förderbescheids in Gießen. „Kommunen, die sich um die Rückgewinnung von Phosphor bemühen, schonen unsere natürlichen Ressourcen und gehen damit einen zukunftsweisenden Weg.“

Die Mittelhessischen Wasserbetriebe (MWB) erhalten die Landesförderung für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie über die Verwertung kommunaler Klärschlämme als Phosphor-Ressource und klimaneutraler Energieträger für Mittelhessen im Rahmen der Ressourcenschutzstrategie des Landes Hessen, hieß es. Die Studie soll unter Einbindung von Kommunen und Verbänden Handlungsoptionen für Mittelhessen aufzeigen und auf ähnlich strukturierte Regionen im ländlichen Raum übertragbar sein.

„In Hessen werden Lösungen mit möglichst vielen Kläranlagen entwickelt, die für die regionalen Gegebenheiten entsprechend ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll sind“, so Hinz. Die Gesamtkosten der Machbarkeitsstudie belaufen sich den Angaben zufolge auf 330.000 Euro, wovon das Umweltministerium die Hälfte tragen wird.

Das geförderte Vorhaben schließt laut Ministerium auch die Kläranlagen mit ein, die ab 2019 von der verpflichtenden Phosphor-Rückgewinnung ausgeschlossen sind. „Auch kleine Kläranlagen können eine beachtliche Phosphor-Ausbeute erbringen, die helfen kann, den heimischen Phosphor-Bedarf zu decken“, so Hinz.

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