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Hochwasserschutzmaßnahmen an Weißeritz in Dresden beendet

Hochwasserschutzmaßnahmen an Weißeritz in Dresden beendet
Hochwasser Symbolbild.
15.05.2020 − 

Sachsens Umweltminister Wolfram Günther (Grüne) und Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) haben vergangene Woche offiziell die Hochwasserschutzmaßnahmen an der Weißeritz in Dresden abgeschlossen. Die Bauarbeiten begannen im September 2009 und erfolgten in sechs Bauabschnitten auf einer Länge von insgesamt rund 4,7 Kilometern. Insgesamt wurden 37 Millionen Euro in den Hochwasserschutz entlang der Weißeritz investiert, heißt es in einer Mitteilung des sächsischen Umweltministeriums. Bei Hochwasser könnten nun bis zu 400 Kubikmeter Wasser pro Sekunde abfließen, ohne dass der Fluss über die Ufer trete.

Hilbert erklärte: „Für den Ausbau der Weißeritz haben wir nicht nur die verheerenden Schäden des Jahrhunderthochwassers 2002 zugrunde gelegt, sondern auch den Klimawandel vor Augen, der befürchten lässt, dass Sturzfluten von lokalen und regionalen Gewässern künftig häufiger zu erwarten sind.“ So sei ein Gemeinschaftsprojekt zwischen der Landestalsperrenverwaltung und der Landeshauptstadt Dresden entstanden. Zusätzlich sei die Maßnahme in den städtischen Plan zur Hochwasservorsorge integriert und mit den baulichen Maßnahmen zur Entwicklung der angrenzenden Stadtgebiete verzahnt worden.

„Die Weißeritz hat im August 2002 weite Teile Dresdens unter Wasser gesetzt. Nun haben wir gemeinsam mit der Stadt einen überdurchschnittlich guten Schutz der Stadtteile entlang des Flusses erreicht“, so Günther. Wichtig sei auch, dass die ökologische Situation jetzt besser sei. Nun sei der Fluss in diesen Bereichen durchgängig und Fische oder andere im Wasser lebende Tiere könnten flussaufwärts wandern. Das zeige, dass sich aufwendiger Hochwasserschutz selbst in Ortslagen mit ökologischen Belangen verbinden lasse.

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