|  

In Hessen reduziert sich Anteil der mit Nitrat belasteten Gebiete um fast die Hälfte

In Hessen reduziert sich Anteil der mit  Nitrat belasteten Gebiete um fast die Hälfte
Priska Hinz ©Umweltministerium Hessen/Oliver Rüther
11.01.2021 − 

In Hessen reduziert sich der Anteil der mit Nitrat belasteten Gebiete gegenüber der Erstausweisung im Jahr 2019 um fast die Hälfte. Damit müssten auf circa zwölf Prozent der landwirtschaftlichen Fläche verschärfte Maßnahmen umgesetzt werden müssen, erklärte Umweltministerin Priska Hinz (Grüne). Die hessische Ausführungsverordnung zur Bundes-Düngeverordnung (DüV) ist mit dem Jahresanfang in Kraft getreten.

Die belasteten Gebiete würden jetzt stärker verursachergerecht ausgewiesen, und dadurch würden die Flächen kleiner und die Gebietskulisse verändere sich. Dort müssten zusätzliche Maßnahmen für weitere Verbesserungen von den Betrieben ergriffen werden, sagte Hinz.

Bei den neu mit Nitrat belasteten Gebieten ist in der neuen Landesdüngeverordnung verändert, dass nun zusätzlich die tatsächlichen Nährstoffeinträge auf den landwirtschaftlichen Flächen bewertet werden und nicht mehr allein der im Grundwasser gemessene Nitratgehalt ausschlaggebend für die Ausweisung ist. Damit sei das das Land dem Wunsch der Bäuerinnen und Bauern nach einer verursachergerechten Ausweisung der Gebiete einen großen Schritt näher gekommen, sagte die Ministerin.

In den ausgewiesenen Gebieten gelten dann spezielle Anforderungen. Sieben Bestimmungen sind verpflichtend für alle Bundesländer festgelegt: Damit werden bestimmte Mengen an Dünger, Zeiten der Düngung und Ziel für ihre Verringerung festgeschrieben, erläuterte Hinz. Mindestens zwei weitere Anforderungen müssen die einzelnen Bundesländer individuell vornehmen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in einer der kommenden Ausgaben von EUWID Wasser und Abwasser, die in der Regel dienstags als E-Paper und Printmedium erscheinen. Die Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.

Noch kein Abonnent? Mit einem Testpaket können Sie sämtliche Informationsmodule von EUWID Wasser und Abwasser (u.a. Printausgabe, E-Paper, Archiv und Top-News) kostenlos und unverbindlich ausprobieren.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − Klärschlämme und Plastikfolien sind bedeutende Ursache für Mikroplastik-Einträge

Regierungspräsidium Kassel erteilt K+S Einleiterlaubnis für 2021  − vor