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Jost: Hochwasserschutz ist Teil der allgemeinen Daseinsvorsorge

Jost: Hochwasserschutz ist Teil  der allgemeinen Daseinsvorsorge
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26.02.2019 − 

Der Schutz der Bevölkerung vor Hochwasserschäden ist Teil der allgemeinen Daseinsvorsorge und Aufgabe der Städte und Gemeinden. Als freiwillige Leistung fördert das Saarland Vorsorgemaßnahmen mit bis zu 70 Prozent, sagte Landesumweltminister Reinhold Jost (SPD) bei der Übergabe eines Zuwendungsbescheids über rund eine Million Euro an den Schwalbacher Bürgermeister Hans-Joachim Neumeyer. Die Förderung soll der Offenlegung des Lochbachs am Marktplatz im Schwalbacher Ortsteil Hülzweiler zugute kommen.

In Schwalbach und Ensdorf war es in den Jahren 2006 bis 2008 zu Starkregenereignissen und Überschwemmungen gekommen, die massive Schäden zur Folge hatten. Um die Bürgerinnen und Bürger künftig besser vor Überflutungen zu schützen, ließen die beiden Gemeinden ein gemeinsames Hochwasserschutzkonzept für den Lochbach erarbeiten, das eine Reihe aufeinander abgestimmter Maßnahmen vorsieht, deren Umsetzung vom Umweltministerium nach dessen Angaben mit insgesamt mehr als 3,7 Mio. Euro gefördert werden. 

Überflutungen betreffen nicht nur die klassischen Hochwassergebiete

Auch die vom Land erstellten Gefahren- und Risikokarten, die den Betroffenen helfen sollen, ihre Gefährdung durch Hochwasser zu erkennen, seien Teil der Hochwasser-Strategie des Landes. Zudem seien im ganzen Land Hochwasserpartnerschaften gegründet worden. „Überflutungen betreffen längst nicht mehr nur die klassischen Hochwassergebiete“, sagte Jost. Durch Starkregen könnten selbst kleine Rinnsale zu reißenden Sturzfluten werden. Zwar seien Überschwemmungen nicht gänzlich zu verhindern, allerdings könnten durch bestmögliche Vorsorge größere Verluste und Schäden vermieden werden, so der Minister.

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