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Kleingewässer in Nordrhein-Westfalen mit Pestiziden belastet

Kleingewässer in Nordrhein-Westfalen
Pflanzenschutzmittel ©Wolfgang Jarstorff - stock.adobe.com
28.09.2021 − 

Kleingewässer sind auch in Nordrhein-Westfalen mit Pestiziden belastet. Das geht aus dem Bericht zu Pflanzenschutzmitteln in Gewässern in NRW hervor, den das Umweltministerium dem Umweltausschuss des Landtages vorgelegt hat (Vorlage 17/5512).  Die bisherige Risikobewertung im Rahmen der Pflanzenmittelzulassung sollte vor diesem Hintergrund auf Bundesebene überprüft werden, heißt es in dem Bericht, der die Situation in NRW auch mit den Ergebnissen der Studie des Umweltforschungszentrums Leipzig (UFZ) zum Kleingewässermonitoring (KgM) EUWID 26.2021) vergleicht.

Denn es zeige sich, dass die für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln relevanten RAK-Werte in der Realität vielfach nicht eingehalten würden – der RAK-Wert ist die im behördlichen Zulassungsverfahren eines Pflanzenschutzmittels festgelegte Konzentration eines Wirkstoffs, die im Gewässer nicht überschritten werden darf, um negative Auswirkungen auf Gewässerorganismen zu verhindern.

PSM in allen Proben

In allen 46 Proben der sieben Messstellen in Nordrhein-Westfalen seien Pflanzenschutzmittel und/oder deren Abbauprodukte nachgewiesen. Insgesamt seien 62 verschiedene Pflanzenschutzmittel und 25 verschiedene Abbauprodukte mindestens einmalig nachgewiesen worden. Pro Probe wurden im Minimum fünf Substanzen in einer Schöpfprobe und 16 Substanzen in einer durch Regenereignisse verursachte Probe nachgewiesen, heißt es in dem Bericht.

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